Seminar
Geschichte der städtischen Dichte II

Seminar
Dozierende: Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, Matthias Amann, Thomas K. Keller
Zeit: Donnerstags, 14.45 – 16.30 Uhr
Ort: HIL D 60.1
 

Geschichte der städtischen Dichte II. Analysen zu Dichteverhältnissen im historischen und zeitgenössischen Städtebau




In den aktuellen urbanistischen und sozioökonomischen Debatten gewinnt das Kreativ- und Wertschöpfungspotenzial einer dichten, nutzungsgemischten Stadt zunehmend an Bedeutung. Bei der Interpretation und Planung verschiedener städtebaulicher Situationen wird der Begriff der städtischen Dichte deshalb wieder zu einem zentralen Aspekt. Eine ökologisch nachhaltige und ökonomisch effiziente Weiterentwicklung der Stadt basiert auf einer profunden Analyse aller Facetten von städtischer Dichte.

Aufbauend auf den Resultaten des letzten Diplomwahlfachseminars beschäftigt sich das Diplomwahlfach mit den Zentren der globalen Dienstleistungsgesellschaft. In einer noch nie vorgenommenen Untersuchungsreihe werden ausgesuchte Quartiere von London, Paris, Barcelona, Berlin, New York, Tokyo, Shanghai und Hongkong auf ihre besonderen Qualitäten untersucht. Es werden sowohl messbare Qualitäten von Dichte (Kommunikations-, Interaktionsdichte) wie auch die typologische und ökologische Qualitäten der städtebaulichen Strukturen erforscht. Ziel der Arbeiten ist es, das Funktionieren verschiedener städtischer Lebens- und Arbeitswelten besser zu verstehen

Das Diplomwahlfach will auch im zweiten Semester erneuerte Grundlagen für eine fundierte, zeitgenössische Städtebaudiskussion erarbeiten. Die Diskussion im Plenum erarbeitet dabei Kriterien für einen wissenschaftlichen und entwerferischen Umgang mit dem Phänomen der städtischen Dichte.

Das Diplomwahlfachseminar wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Avenir Suisse durchgeführt und ist Teil einer umfassenden Studie zum Thema städtische Dichte. Die Forschungsresultate des Seminars fliessen in die Publikation ein, welche zusammen mit Avenir Suisse publiziert wird.